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ARTEVERBANO 2002
Rasma - Tedeschi - Verzasconi - Vicentini

vom 24. März bis 16. Juni 2002
Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag 10.00-12.00 / 15.00-18.00, an den übrigen Wochentagen nach Vereinbarung
Eintritt: € 2.60, ermäßigt € 1.60

Eröffnung: Sonntag, 24. März , 16.00 Uhr

Pressemitteilung

In der ersten Ausstellung im neuen Jahr widmet sich das Civico Museo Parisi-Valle der zeitgenössischen Kunst und wirft einen Blick auf die nähere Umgebung: Das weitläufige Gebiet rund um den Lago Maggiore (Verbano) lässt sich in vier Einheiten gliedern. Sie entsprechen den drei italienischen Provinzen Varese, Novara und Verbano-Cusio-Ossola und dem Schweizer Kanton Tessin, der zwei der genannten Provinzen berührt und mit ihnen gemeinsam an den See grenzt. Das Ausstellungsprojekt ist sowohl überregional als auch grenzüberschreitend und hat das Ziel, unterschiedliche Sichtweisen in einen Dialog treten zu lassen. Dazu werden im Abstand von zwei Jahren jeweils vier Künstler ausgewählt (ein Künstler aus jedem Gebiet). Ihnen wird eine Werkschau gewidmet, die eine Verknüpfung von vier Einzelausstellungen bilden soll.
Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die jüngste Produktion der ausgewählten Künstler. Die einzelnen Werke sollen nicht getrennt voneinander präsentiert werden, sondern auch in der Ausstellungspraxis in einen Dialog miteinander treten können.

Folgende Künstler wurden für die erste Veranstaltung der Biennale ausgewählt: Giorgio Vicentini aus Induno Olona (Va), Franco Rasma aus Gattico (No), Valerio Tedeschi aus Mergozzo (Vb) und Marco Massimo Verzasconi aus Gerra Piano (Kanton Tessin). Mit dieser Auswahl präsentiert das technisch-kulturelle Komitee des Museums sehr unterschiedliche, aber sicherlich qualifizierte Ansätze, ein Beweis für die schöpferische Vitalität eines „Randgebietes“, das jedoch in enger Beziehung zur künstlerischen Recherche im Süden wie im Norden, in Italien wie in der Schweiz steht und sich damit in eine globale künstlerische Entwicklung einfügt, für welche die Grenzen nur noch virtuelle Linien sind.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (Herausgeber: Luigi Cavadini), in dem die Arbeiten der vier Künstler vorgestellt werden
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aa 

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G. Vicentini
Est, 2001

F. Rasma
Senza titolo, 2001

V. Tedeschi
Effetto di causa, 1999

M.M.Verzasconi
Pelléas et Mélisande, 2001

Das Civico Museo Parisi Valle in Maccagno (Provinz Varese) befindet sich in einem Gebäude aus Stahlbeton, das sich als Brücke über den Fluss Giona spannt, direkt an dessen Mündung in den Lago Maggiore. Seit 1998 werden hier wechselnde Ausstellungen gezeigt. Erbaut wurde das Museum nach den Entwürfen eines Teams, dem der römische Architekt Maurizio Sacripanti (1916-1996), der Bauingenieur Giuseppe Noris (1924-1989), der Architekt Riccardo Colella und der Künstler, Kunsttheoretiker und Museumsgründer, Giuseppe Vittorio Parisi, angehörten. Das Gebäude wurde 1991-92 mit dem Preis IN/ARCH für ein Bauwerk von kulturellem Charakter ausgezeichnet. Gegründet wurde das Museum, nachdem die Gemeinde Maccagno einen umfangreichen Werkbestand als Schenkung erhalten hatte, darunter zweidimensionale, dreidimensionale und grafische Arbeiten. Sie wurden in einem Zeitraum von den dreißiger bis in die neunziger Jahre vom Künstler und Kunsttheoretiker G. Vittorio Parisi geschaffen. Darüber hinaus umfasst die Sammlung Arbeiten namhafter befreundeter Künstler, deren Schaffen in eine Epoche fällt, die von großer Bedeutung für die Entwicklung und Erneuerung der internationalen visuellen Kultur gewesen ist.