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WIE WIR WAREN. DIE 70ER JAHRE.
KÜNSTLER UND STILE DER LOMBARDEI

Vom 13. Juli – 7. September 2008
Öffnungszeiten:  Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertage  10.00 - 12.00 /  15.00 - 19.00 Uhr.
Eintritt: € 2.60, ermäßigt € 1.60

Eröffnung: Samstag, 12. Juli 2008 um 17.30 Uhr
 

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Pressemitteilung

Die 70er Jahre sind durch einen epochalen Wandel gekennzeichnet: Die Vollendung der großen Erneuerungen des 20. Jahrhunderts und den Aufbruch in die Zukunft.
Der Rückblick auf jene Zeit verbindet historische und aktuelle Stimmen, folgt Spuren und Entwicklungslinien.
Bedeutende Künstlerpersönlichkeiten pflegen einerseits die bewährten Traditionen, anderseits suchen sie nach neuen Wegen und Ausdrucksformen. Die Ausstellung will Verständnis wecken für die konsequente Weiterentwicklung der Stile in der Kunst der Lombardei.

Nach nunmehr dreißig Jahren wird die lombardische Kunstszene jener Zeit einer Bestandsaufnahme unterzogen: Eine Rückkehr zu den Wurzeln und eine Neubewertung von bedeutenden Künstlern, die heute zum Teil im Schatten von Moden und Markttendenzen stehen.
In der Ausstellung zeichnen sich die großen Fragen des 20. Jahrhunderts ab: die Affinitäten und Widersprüche, die Tendenzen und einzelnen Persönlichkeiten, die Debatte um die Bewahrung kultureller Werte, die Erneuerung und den Bruch mit dem Tradierten.
Historisches Gedächtnis und kritische Verantwortung gegenüber der Vergangenheit helfen, sich der aktuellen Kunstszene und deren Entwicklung zu nähern.

Die Ausstellung wurde von Ad Acta für die Gemeinde Maccagno realisiert, unter Schirmherrschaft der Region Lombardei, unter Mitarbeit der Gemeinden Lecco und Gazoldo degli Ippoliti und Schirmherrschaft der Provinzen Varese und Mantua. Nach ihrem Debüt im Civico Museo in Maccagno wird die Ausstellung in der Torre Viscontea in Lecco gezeigt (in Zusammenarbeit mit den städtischen Museen von Lecco) und danach im Museo d’Arte Moderna e Contemporanea in Gazoldo degli Ippoliti.

Kuratiert von Claudio Rizzi und mit einem Einführungstext von Stefano Crespi, zeigt die Schau bedeutende Werke von fünfzig Künstlern: Valerio Adami, Enrico Baj, Giacomo Benevelli, Floriano Bodini, Agostino Bonalumi, Pompeo Borra, Remo Brindisi, Domenico Cantatore, Carmelo Cappello, Bruno Cassinari, Enrico Castellani, Giancarlo Cazzaniga, Alfredo Chighine, Cristoforo De Amicis, Raffaele De Grada, Filippo De Pisis, Francesco De Rocchi, Angelo Del Bon, Gianni Dova, Gianfranco Ferroni, Salvatore Fiume, Lucio Fontana, Franco Francese, Edoardo Fraquelli, Giovanfrancesco Gonzaga, Renato Guttuso, Umberto Lilloni, Trento Longaretti, Giacomo Manzù, Marino Marini, Piero Marussig, Giuseppe Migneco, Luciano Minguzzi, Ennio Morlotti, Giancarlo Ossola, Giovanni Paganin, Guido Pajetta, Giò Pomodoro, Mario Radice, Mauro Reggiani, Attilio Rossi, Mimmo Rotella, Giancarlo Sangregorio,  Aligi Sassu, Emilio Scanavino, Paolo Schiavocampo, Adriano Spilimbergo, Emilio Tadini, Arturo Tosi, Mario Tozzi.