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ANTONIO PEDRETTI
“Wurzeln der Identität”

Vom 9. Juli 2006 – 10. September 2006
Öffnungszeiten:  Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertage  10.00 - 12.00 /  15.00 - 19.00 Uhr.
Eintritt: € 2.60, ermäßigt € 1.60

Eröffnung: Samstag, 8. Juli 2006 um 18.00 Uhr
 

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Pressemitteilung

Antonio Pedretti wurde 1950 in Gavirate geboren.
Noch vor dem Studienabschluss an der Kunstschule des Castello Sforzesco in Mailand hat er mit nur sechzehn Jahren seine erste Einzelausstellung in Varese.

Pedretti hat seine Wurzeln in seiner Heimat, die nicht nur Natur, Umwelt und Landschaft umfasst, sondern jene Mischung aus Aromen, Gerüchen, Traditionen, Ausgesprochenem und schweigender Übereinkunft. Er ist ein genauer Deuter, der jenseits der Abbildung der Realität Gefühle und Erinnerungen heraufbeschwört.

Nach figurativen Anfängen und einer synthetischen Bildsprache in den 70er Jahren entwickelt er in den 80er Jahren eine Mischtechnik unter Einsatz von Collage und Décollage, Fotozitaten und Worten, bis hin zu Plexiglas-Behältern, in denen expressive Bruchstücke aufbewahrt werden.

In den 90er Jahren kehrt er zur Ölmalerei zurück, zur gestischen Spontaneität mit schnell hingetröpfelten Farben, und eröffnet anspielungsreich neue Horizonte.
Viel beachtet von der Kunstkritik, erscheinen Beiträge von renommierten Autoren wie Renato Guttuso, Enzo Fabiani, Enrico Crispolti, Marco Goldin, Vittorio Sgarbi, Achille Bonito Oliva und vielen anderen. Antonio Pedretti hat vielfach im nationalen und internationalen Rahmen ausgestellt. Mit seinem jüngsten Ausstellungszyklus - organisiert unter Mitarbeit der italienischen Botschaften und des italienischen Außenministeriums - war er zu Gast in Museen in Buenos Aires, Brasilia, Rio de Janeiro, Lima, Santiago de Chile und zum Abschluss im Civico Museo d’Arte Moderna e Contemporanea in Varese. 2005 haben die Kuratoren Vittorio Sgarbi und Giovanni Faccenda ihm eine Werkschau im Palazzo Venezia in Rom ausgerichtet, unter Schirmherrschaft des Ministeriums für Kulturelle Güter und Aktivitäten und der Gemeinde Rom.

Kurator der aktuellen Ausstellung in Maccagno ist Claudio Rizzi. Gezeigt wird eine Auswahl neuer, großformatiger Arbeiten auf Papier und Leinwand, eine Projektion des malerischen Werks auf die Architektur, ins Reich der Erinnerung und das Bewusstsein der eigenen Wurzeln.
Eine Suche nach und eine Rückkehr zur eigenen Identität.
Zur Ausstellung erscheint im Verlag Nicolini ein umfangreicher Katalog mit Abbildungen der Werke, einer Anthologie der Kritik und biografischen Dokumenten zur Persönlichkeit des Künstlers.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Region Lombardei und der Provinz Varese und ist Teil eines mehrjährigen Programms des Civico Museo Maccagno mit dem Ziel, bedeutende zeitgenössische Künstler der Region vorzustellen und die wichtigsten Weiterentwicklungen der künstlerischen Bildsprache aufzuspüren.