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FARBEN ÜBER DEM
WASSER
EUROPÄISCHE AUSSTELLUNG IN MACCAGNO
Maccagno, Civico Museo Parisi-Valle, 13. Juli bis 31. August 2003
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00-12.00 / 16.00-19.00, Montag
geschlossen
Eintritt: € 2.60, ermäßigt € 1.60
Eröffnung: Samstag, 12. Juli 2003, 18.00 Uhr
Pressemitteilung
Aquarelle von
Künstlern aus Italien, Spanien, Belgien und Skandinavien
FARBEN ÜBER DEM WASSER: EUROPÄISCHE AUSSTELLUNG IN MACCAGNO
Im Civico Museo “Parisi Valle” vom 13. Juli bis 31. August. Das
Begleitprogramm
Die Ausstellung ist ganz dem Aquarell gewidmet, in einem Museum über dem Wasser in Form einer Brücke, dort wo der Fluss Giona in den Lago Maggiore mündet. Und nicht nur das: Die Schau wurde auch aus Anlass des internationalen Jahres des Wassers konzipiert.
Neben dem künstlerischen Profil der etwa neunzig Aquarellmaler aus acht europäischen Ländern tragen symbolische und kulturelle Elemente zur Bedeutung der Ausstellung bei. Zu sehen ist die Schau “Farben über dem Wasser” von Sonntag, 13. Juli bis Sonntag, 31. August 2003 im Museo “Parisi Valle” in Maccagno, einem Ort in der Provinz Varese an der lombardischen Küste des Lago Maggiore nahe der Schweizer Grenze.
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Die Ausstellung entspringt vor allem dem Wunsch, die traditionsreiche, doch stets aktuelle künstlerische Technik des Aquarells vorzustellen und die unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten der Malerei mit Wasserfarben und Farbtupfen zu zeigen. Sie eignet sich sowohl für traditionellere figurative Formen, als auch für modernere Formen bis hin zur Abstraktion. So werden die Organisatoren des Civico Museo “Parisi – Valle” von der Associazione Italiana Acquerellisti unterstützt. Gemeinsam präsentieren sie einem Publikum von Passionierten und Urlaubern, die im Sommer die Strände des Lago Maggiore bevölkern, die Werke einiger der wichtigsten Vertreter dieser malerischen Ausdrucksform. Im übrigen fasziniert das Aquarell durch seine Unmittelbarkeit. Wer bei der Arbeit zuschaut, sieht vor seinen Augen Formen mit scheinbarer Leichtigkeit entstehen. Und wer das vollendete Werk betrachtet, kann leichter die Emotionen nachvollziehen, die den künstlerischen Impuls zur Arbeit gaben.
Die Schau in Maccagno vertritt bewusst ein breites Spektrum und stellt Aquarellmaler unterschiedlicher Schulen und Traditionen vor: Manche Künstler gehören der figurativen Strömung an, andere bevorzugen eine synthetische und stilisierte Art der Darstellung. Wieder andere vertreten einen moderneren Ansatz und lösen sich fast ganz von der Realität, die nur durch einzelne Formen angedeutet und zuweilen vollkommen überwunden ist. Nicht nur eine italienische, sondern eine europäische Ausstellung: Die Präsenz von spanischen, belgischen, dänischen, finnischen, isländischen, norwegischen und schwedischen Künstlerinnen und Künstlern ist eine Bereicherung und ermöglicht einen internationalen Vergleich, der interessante Anregungen bietet.
Von Interesse ist gewiss auch das Begleitprogramm am Samstagabend, 19. Juli ab 21.00 Uhr. Dann findet in den Räumen des Museums eine Demonstration statt, bei der die Entstehung eines Aquarellbildes gezeigt wird. Künstler verschiedener Herkunft – aus Italien, Belgien und Nordeuropa – ermöglichen dem Besucher, in 30 Minuten alle Phasen der Entstehung eines Aquarells live zu bewundern. Die Arbeit wird von einer Fernsehkamera aufgenommen und auf einen Großbildschirm projiziert, so dass die Zuschauer sich ein Bild von der Geschicklichkeit dieser Meister machen können.
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