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BRUSAMOLINO
Epische Perspektiven des Mythos


Vom 25. April – 20. Juni 2010
Öffnungszeiten:  Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertage  10.00 - 12.00 /  15.00 - 18.00 Uhr.
Eintritt: € 2.60, ermäßigt € 1.60

Eröffnung: Sonntag, 27. Februar 2010 um 17.30 Uhr
 

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Pressemitteilung

Nach diversen Themen- und Gruppenausstellungen nimmt das Museo Civico in Maccagno seine monografische Reihe zur Gegenwartskunst wieder auf und widmet Gianni Brusamolino eine Einzelausstellung.

Der Künstler wurde 1928 in Cassano d’Adda geboren und studierte an der Kunstschule des Castello Sforzesco und der Kunstakademie Brera. Schon in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gehörte er zu den Exponenten der Mailänder Kulturszene.
Der Maler und Bildhauer lebte und arbeitete lange Zeit in Frankreich, von wo er intensive berufliche Erfahrungen und kulturelle Einflüsse mitbrachte.
Seine Bildsprache steht anfangs dem Existentiellen Realismus nah, mit dessen Vertretern er freundschaftliche Beziehungen pflegt, wie mit Giuseppe Guerreschi, Mino Ceretti, Bepi Romagnoni, Gianfranco Ferroni und anderen Protagonisten der Kulturszene jener Zeit. Später wendet er sich dem Informell zu und entwickelt eine suggestive, ausdrucksstarke Bildsprache.

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Casa
1993
Fluere
1998
Grande Re Guardiano Guerriero
2010

Brusamolino hat einen ausgeprägten Sinn für Geschichte und Zeitläufe und pflegt die Hinwendung zur Klassik und zur griechisch-römischen Kultur. Daraus entwickelt er eine poetische Bildwelt, in der sich epische Tradition, die Auslegung des Mythos und dessen Übertragung in die Gegenwart verbinden.
Im reifen Werk des Künstlers macht sich endgültig der Einfluss von Cezanne und Marini bemerkbar; doch verwandelt er deren Konzept und verleiht ihm eine eigenständige poetische Prägung. Mit seinen hohen technischen Fähigkeiten und seiner intensiven beruflichen Aktivität, die viel Resonanz in der Kunstkritik erfahren hat, gehört Brusamolino zu den führenden Persönlichkeiten der lombardischen Kunstszene, an der er bis heute lebhaften intellektuellen Anteil hat.
Das Museo Civico in Maccagno widmet ihm diese Einzelausstellung, mit Schwerpunkt auf dem jüngeren Werk und einigen thematischen Zyklen, die zum großen Teil das letzte Jahrzehnt seines Schaffens widerspiegeln.

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Collage nel Lungo Suono
2002
Musico Guardiano
2009
Tra-Perari in pittura
2005

Kurator der Ausstellung ist Claudio Rizzi; koordiniert wurde sie vom Verein Ad Acta unter Schirmherrschaft der Region Lombardei, der Provinz Varese und der Provinz Mailand. Die rund fünfzig ausgestellten Gemälde und Skulpturen wurden nach dem Prinzip der Kohärenz ausgewählt. Der geradlinige, klare Aufbau wurde von Stefano Cagliari konzipiert und hebt thematische Zusammenhänge hervor.
Zur Ausstellung erscheint bei Silvia Editrice ein Katalog mit umfangreichem Material und der Abbildung aller gezeigten Werke, der Leben und Werk des Künstlers beleuchtet.

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