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EREIGNISSE, DIE BEVORSTEHEN
Dolores Previtali - Pierantonio Verga

Vom 15. September – 2. November 2008
Öffnungszeiten:  Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertage  10.00 - 12.00 /  15.00 - 18.00 Uhr.
Eintritt: € 2.60, ermäßigt € 1.60

Eröffnung: Sonntag, 14. Juli 2008 um 17.30 Uhr
 

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Pressemitteilung

Die Skulpturen von Dolores Previtali und die Malerei von Pierantonio Verga gehen eine spontane Symbiose ein, sowohl in ihrer poetischen Atmosphäre wie auch im Heraufbeschwören von Abwesenheit. Eine deutlich spürbare Abwesenheit, die Gefahr in sich birgt.
Beide Künstler sind in den 40er Jahren in der Lombardei geboren: Dolores Previtali in Bergamo und Pierantonio Verga in Mailand. Parallel zueinander haben sie eine intensive persönliche, sehr poetische Bildsprache entwickelt.
Previtali lebt und arbeitet in Robbiate in der Provinz Lecco; Verga lebt und arbeitet in Desio in der Provinz Mailand.

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Dolores Previtali
Figure
2006
Dolores Previtali
Uomini
2007
 

Dolores Previtali thematisiert in ihrem Werk herumirrende und verlorene Gestalten auf der Suche nach der Wahrheit. Sie schafft eine Welt von verwaisten Figuren, die sich im Raum aufzulösen scheinen und jeden Bezugspunkt verloren haben. Pierantonio Verga malt Orte, die Beschwörungen oder Traumbildern gleichen. Doch in diesen Orten ist der Träumer, das Subjekt, das den Ort imaginiert hat, selbst nicht mehr anwesend.

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Pierantonio Verga
In attesa
2008

Pierantonio Verga
La casa nascosta
2007

 

Anwesenheit ohne Ort - Ort ohne Anwesenheit: So wird die Begegnung und der Dialog zwischen Previtali und Verga besiegelt. Eine Verbindung, die subjektive Lesarten erlaubt, der Erinnerung und der Reflexion Raum gibt. Es scheint, als wollten die gebrochenen Gestalten Previtalis sich in die grenzenlosen Räume Vergas hinein begeben. Und diese scheinen nur darauf zu warten, sie aufzunehmen.

Der Aufbau der Ausstellung inszeniert diese Osmose und stellt Bilder und Skulpturen in einen engen Bezug. So ergänzen sich die Werke gegenseitig auf dem Weg durch die Ausstellung.
Ausgestellt sind etwa zwanzig Bilder und ebenso viele Skulpturen, teils von großem Format.

Die Wirkung geht von den einzelnen Werken aus, doch mehr noch von ihrer Gegenüberstellung, und bewegt sich zwischen Traum, Beschwörung und Symbol. Die Ausstellung trägt zum Verständnis der Bildsprache der Gegenwartskunst bei, die nicht mehr auf die Abbildung der Wirklichkeit zielt, sondern sich als Ausdruck innerer Welten versteht.

Kurator der Ausstellung ist Claudio Rizzi. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit einem Beitrag von Stefano Crespi, mit Abbildungen aller ausgestellten Werke, ausführlichen biografischen Hinweisen und Bibliografie.

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