Zurück zu „Frühere Ausstellungen“

 

METAPHERN DER FIGUR

Vom 7. Dezember 2008 – 8.
Februar 2009
Öffnungszeiten:  Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertage  10.00 - 12.00 /  15.00 - 18.00 Uhr.
Eintritt: € 2.60, ermäßigt € 1.60

Eröffnung: Sonntag, 6. Dezember 2008 um 17.30 Uhr
 

aa 



---  

Pressemitteilung

“Metaphern der Figur” ist die dritte Ausstellung einer mehrjährigen Reihe, die mit den “Metaphern der Landschaft” begann und in den “Metaphern der Erinnerung” ihre Fortsetzung fand. Die Reihe will den Wandel und die Entwicklung der Bildsprache in der Gegenwartskunst aufzeigen.

aa 

---

Giuseppe Bombaci
Pasto sordo
2008
Enzo Maio
Perentorio
2008
Mattia Montemezzani
Interno bianco figura col vestito
2008

Die Schau präsentiert die heute bestehende Vielfalt der Ausdrucksformen: vom überliefertem Kanon bis hin zum suggestiven, poetischen Ausdruck, wie er sich in jüngster Zeit entwickelt hat.
Früher meinten der Begriff und das Konzept der “Figur” die wahrheitsgetreue oder der Wirklichkeit nachempfundene Abbildung. Sie war klar umrissen, auch in ihrer symbolischen Bedeutung. In jüngerer Zeit hat sich dagegen eine Autonomie der Bildsprache entwickelt, die eine subjektive Interpretation erlaubt und von der Realität in den Traum übergeht, Erinnerungen heraufbeschwört und Spuren von Anwesenheit im leeren Raum entdeckt.
Die Werke von fünfzehn Künstlern treffen wie auf einer Bühne aufeinander und laden ein zum Vergleich und zur Konfrontation. Ganz unterschiedliche persönliche Ausdruckswelten sind vertreten:  Bei einigen Künstlern ist die klassische „Figur“ in Auflösung begriffen, erscheint nur noch in den Ablagerungen der Geschichte oder in abstrakter Darstellung.

aa 

---
Nada Pivetta
Urano
2002
Stella Ranza
Acerba maturità
2008
Nicola Villa
Standing
2008

Ausgestellt sind Werke von Angelo Bertoglio, Giuseppe Bombaci, Angelo Bordiga, Walter Capelli, Elisabetta Casella, Emanuele Gregolin, Maria Jannelli, Fazio Lauria, Enzo Maio, Antonio Miano, Mattia Montemezzani, Gaetano Orazio, Nada Pivetta, Stella Ranza, und Nicola Villa.

Kurator der Ausstellung ist Claudio Rizzi; die Koordination besorgte der Kulturverein Ad Acta. Insgesamt werden 45 Bilder und Skulpturen gezeigt.
Im Verlag Silvia Editrice erscheint ein Katalog mit Abbildungen der ausgestellten Werke und Dokumenten zur Rezeption und Künstlerbiografien.

Die Schau steht unter der Schirmherrschaft der Provinz Mailand und der Provinz Varese, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Maccagno und dem Civico Museo Parisi–Valle. Die Einführungen in den Katalog verfassten die Kulturbeauftragte der Provinz Mailand, Daniela Benelli und der Bürgermeister von Maccagno, Fabio Passera. Die Ausstellung war zuvor bereits im Spazio Guicciardini in Mailand zu sehen und wird nun im Civico Museo Parisi Valle in Maccagno gezeigt.

  Zurück zum Anfang