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Der Weg nach Santiago
Eine fotografische Reise von Umberto Torromacco
25. März 2000 bis 21. Mai 2000

Katalog auf CD Rom, herausgegeben vom Civico Museo Parisi Valle - Maccagno

      locandina      cd-rom

Einführung

Auf dem „Weg nach Santiago“ sind Tradition, Legende, Geschichte und Religion eng miteinander verflochten. Seit die sterblichen Überreste des Apostels Jakob hier im 9. Jahrhundert gefunden wurden, sind katholische Gläubige nach Santiago gepilgert. Aus allen europäischen Ländern zogen sie zu den Pyrenäen und weiter zur Grabstätte des Heiligen in der Kathedrale, die seine Reliquien bewacht, in die Stadt, die nach dem Apostel benannt ist: Santiago de Compostela. Die Literatur bezeugt und illustriert die Intensität der Pilgerströme seit dem 12. Jahrhundert, und die klassische Ikonografie nährt den Heiligenkult. Der Weg, den Millionen Pilger im Laufe der Jahrhunderte gegangen sind, hat sich zu einem Geflecht von weltlichen und religiösen Orten entwickelt, zum Schutz und Trost des Reisenden.

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Olmillos de Sasamon - paesaggio

Santiago de Compostela - la Cattedrale

Gasthäuser, Krankenhäuser, Klöster, Hotels und der damit verbundene Handel bescheren den Dörfern und Städten entlang des Pilgerwegs einen stetigen wirtschaftlichen Aufschwung. Nationale, sprachliche und gesellschaftliche Unterschiede sind hier aufgehoben, im Zeichen des Glaubens und des gemeinsamen Ziels. Ein europäischer Weg, reich an Traditionen und zugleich Vorläufer der Modernität. Umberto Torromacco und Domenico Giuffrè haben sich in Arles mit dem Fahrrad auf den „Weg nach Santiago“ gemacht. Sie haben die Reise erlebt und in Bildern bezeugt. Toromacco hat diese Welt in einer Reportage festgehalten, die nie flüchtig ist, sondern deren Reiz gerade in der Verschwiegenheit liegt. Giuffrè hat für ihn ein Tagebuch verfasst, ein Logbuch von großer Sensibilität. Das Objektiv des Fotografen beobachtet die Orte, die gleichsam zum Symbol für die Kontemplation und innere Versenkung des Pilgers werden. Die Fotografie wird zum Fotogramm eines Augenblicks der Empfindsamkeit auf der Reise.

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Weihrauchfass in der Kathedrale

Santiago de Compostela - die Kathedrale bei Nacht
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