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Vom 2.
April 2006 –
7. Mai 2006
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 - 12.00 / 15.00
- 18.00 Uhr.
Eintritt: €
2.60, ermäßigt € 1.60
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Pressemitteilung
Die Ausstellung
widmet sich einem Künstler von großer malerischer und poetischer Intensität.
Die Schau verfolgt das künstlerische Schaffen von Stradella und erinnert an den
fünfzigsten Jahrestag seiner ersten Einzelausstellung 1956 in der Galerie
Schettini in Mailand, die von Aligi Sassu präsentiert wurde.
Stradella wird
1929 in Monza geboren und studiert an der Akademie Brera, die er 1952 mit Diplom
abschließt. Er ist Schüler von Aldo Carpi und teilt die Atmosphäre und das
Lebensgefühl jener Jahre seinen Kommilitonen Guerreschi, Vaglieri, Banchieri und
Romagnoni.
Seine frühen Arbeiten sind von einem sozial engagierten Realismus geprägt, vom
Interesse an der Figur und der menschlichen Existenz. Den hier angelegten Hang
zur psychologischen Beobachtung wird Stradella später weiterentwickeln und sich
der inneren Welt seiner Figuren zuwenden.
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Il cesto, 1953 |
Anfratti d'asfalto, 1993 |
Pascoli alti,
1995 olio su tavola (particolare) |
Wenngleich
Stradella die figurative Bildsprache und die realistische Darstellungsweise
später aufgibt, so kann seine Malerei doch nicht als informell oder gestisch
bezeichnet werden. Sie ist vielmehr suggestiver Ausdruck und Heraufbeschwörung
von Erinnerung und Gefühlen.
Im Laufe der Jahre entwickelt der Künstler eine ganz persönliche Bildsprache,
mit der er den feinsten seelischen Regungen nachspürt und ihnen Ausdruck
verleiht.
Die
außergewöhnliche Sensibilität von Luigi Stradella bleibt der Kritik nicht
verborgen, die ihm schon bald umfangreiche Essays widmet. Zu den Autoren zählen
Marziano Bernardi, Carlo Munari, Raffaele De Grada, Leonardo Borgese, Luigi
Carluccio, Roberto Sanesi, Marcello Venturoli, Fortunato Bellonzi, Mario De
Micheli, Mario Luzi, Enrico Crispolti, Carlo Bo, Paolo Volponi, Alberico Sala,
Rossana Bossaglia und viele andere.
In jüngster Zeit waren ihm zahlreiche Einzelausstellungen gewidmet: in den
städtischen Museen in Monza, im Palazzo Ducale in Urbino, im Schloss der
Visconti in Trezzo d’Adda, im Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst in
Gazoldo degli Ippoliti, im Ausstellungsraum Spazio Guicciardini der Provinz
Mailand.
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Plenilunio, 1998 |
Tombale (dittico), 1999 |
Der Kurator der
Ausstellung, Claudio Rizzi zeigt etwa vierzig Werke aus verschiedenen
Schaffensperioden Stradellas, von den Anfängen bis hin zu Arbeiten aus jüngster
Zeit. Ergänzt wird die Präsentation durch die Katalogtexte von Stefano Crespi.
Der umfangreiche Katalog ist im Verlag Nicolini Editore erschienen und
dokumentiert die ausgestellten Arbeiten und die künstlerische Persönlichkeit
durch umfangreiche biografische Notizen und eine Anthologie der Kritik.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Region Lombardei, der
Provinz Mailand und der Provinz Varese und ist Teil eines mehrjährigen Programms
des Civico Museo Maccagno mit dem Ziel, bedeutende zeitgenössische Künstler der
Region vorzustellen und die wichtigsten Weiterentwicklungen der künstlerische
Bildsprache aufzuspüren.
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